Bücher und Geschichten

Quarantäne

Eine süße Geschichte über eine gestrandete Chinesin. In den Wirren der Corona-Pandemie gibt es nur einen, der sich um sie kümmert. Hendrik. Ihn erregt der Gedanke, ihre Notlage auszunutzen und Mailin zum Sex zu nötigen. Allerdings rechnet er weder mit ihrem autistischen Gleichmut noch mit ihrer Offenherzigkeit und nicht existenter sexueller Erfahrung. Trotzdem oder gerade deswegen wird es nicht nur für sie sondern auch für ihn unvergesslich. In einem heiteren bis wolkenverhangenen März im Schwarzwald. In weiteren Rollen lest ihr etwas über eine niedliche Hobbynutte (Constanze) eine recht geradlinige Apothekerin und einen kleinen Teufel aus dem Elsaß. Und natürlich über Hendrik, der fast überfordert wird, fast. Von einem badischen Bäckermeister, den irgendjemand einmal einnorden sollte.

Das Buch ist jetzt da

Seit dem 31. Juli kann man das Buch kaufen, als echtes Buch mit Seiten und so richtig auf Papier gedruckt. Als E-Book gibts es sowieso, wie immer. Das E-Book kostet so viel wie ein Bier in der Kneipe, das echte Buch so viel wie ein Bier in einer schwedischen Kneipe. Geht also, denn man kann es nicht so schnell lesen, wie das Bier unten wieder herauswill. Es ist also in jedem Fall eine lohnende Investition. Es lohnt sich auch nicht, auf das Hörbuch zu warten, denn lesen werde ich höchstens Häppchen. Aber wer möchte, kann mich für eine Lesung buchen. So mit echten Leuten und Zuhörern, wie damals, vor Corona …

Ein paar Leute sitzen fest. Im Schwarzwald, in einem Winter, der keiner ist, mit einer Seuche, die keine ist, aber eine werden will. Sie sind jung, nehmen’s leicht, denn das Leben um sie herum ist schwer genug. Es ist das Recht der Jugend, unvernünftig zu sein (eigentlich sogar ihre heilige Pflicht) und es ist das Recht der Alten, sich darüber fürchterlich aufzuregen. Denn die Alten haben vergessen, wie es ist, jung zu sein, oder sie waren es nie. Traurig aber wahr.